“Balkan Blues” am 29.8. beim Filmfestival Freistadt OÖ
Foto © Kuthan: Empfang im Hof der österr. Botschaft in Podgorica / Montenegro
Der Film “Balkan Blues” von Wolfgang Beyer / Fischerfilm über die “Sevdah Transversale” der Wiener Tschuschenkapelle wird am 29. August um 15h00 im Rahmen des Festivals “Der Neue Heimatfilm” in Freistadt / OÖ gezeigt.
Wer also die Ausstrahlung im ORF Dok.Film versäumt hat kann sich den Film - und natürlich das weitere spannende Festivalprogramm ansehen: http://www.local-buehne.at/festival/2009/
Land, Jahr: AT, 2009 Genre: Dokumentarfilm Freigabe: jugendfrei Sprache: Deutsch Länge: 56 min.
Regie: Wolfgang Beyer Darsteller: Slavko Ninic, Maria Petrova, Mitke Sarlandziev, Hidan Mamudov, Jovan Torbica, Ahilea Durcovski
“Die Wiener Tschuschenkapelle zählt ohne Zweifel zu den Pionieren des Balkan-Folks in Österreich und ist mitverantwortlich dafür, dass die Klänge des Balkans auch in Wien Einzug gehalten haben. 2009 feiern die „Tschuschen“ ihr zwanzigjähriges Bestehen. In ihrer beeindruckenden Geschichte hat die Truppe um Gründer Slavko Ninic schon so ziemlich alle Länder dieser Welt bereist. Umso mehr verwundert es dann doch, dass die Kapelle bis vor kurzem, sprich bis vor einem Jahr, kein einziges Mal in den Balkanländern gespielt hat. Es war also höchste Zeit, dieses Versäumnis nachzuholen.Vor genau einem Jahr starteten Slavko Ninic und seine Band das Abenteuer Balkan, ohne wirklich zu wissen, was sie tatsächlich erwarten wird. Wie würden SerbInnen, KroatInnen oder BosnierInnen reagieren, wenn sie eine in Wien gegründete multikulturelle Band auf der Bühne stehen sehen, die noch dazu die Musik des Balkans spielt. Nun, die Skepsis war unbegründet. Die Wiener Tschuschenkapelle wurde allerorts mit großer Begeisterung aufgenommen.
Begleitet wurde die Band vom Filmemacher Wolfgang Beyer, der die Rundreise der MusikerInnen durch ihre Heimatländer eindrucksvoll in Bildern dokumentiert hat. Wobei „Balkan Blues - Die Wiener Tschuschenkapelle auf Balkantournee“ nicht nur als eine Art Bandporträt verstanden werden sollte. Der Film setzt genauso ausgelassene Konzerte in Szene wie auch die Auseinandersetzung der MusikerInnen mit ihrer eigenen Geschichte und Herkunft. Zudem dokumentiert er anhand von Interviews mit dort lebenden Menschen die innere Zerrissenheit der Völker des ehemaligen Jugoslawiens auf eine sehr eindringliche Art und Weise. Den ZuseherInnen wird immer wieder vor Augen geführt, dass die Spuren des Krieges nicht nur an den Fassaden der Häuser zu finden sind, sondern auch in den Köpfen der Menschen.”
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