Balkan Blues goes international

April 5th, 2010 by admin

Eventually the documentary film Balkan Blues by Wolfgang Beyer, which is covering the Sevdah Transversale of Wiener Tschuschenkapelle across the Balkans in 2008, goes international with an English version (English subtitels and commentary speaker). It took so long to make it happen due to the workload involved and financial constraints, sorry for that. We are happy that the film is now better accessible to our many friends, partners and helping hands along the tour and might be presented at international festivals too.

Order your copy at  office@tschuschenkapelle.at or: info@fischerfilm.com

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Sevdah Diva Hanka Paldum im Wiener Konzerthaus

Januar 6th, 2010 by admin


Hanka Paldum

In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens genießt Hanka Paldum einen besonderen Status: seit Jahrzehnten ein Star, angesiedelt zwischen Tradition und Trend, Volksmusik und Pop, Charts und Kult. Sie singt den Fado des Balkans: die Sevdalinke, traurig-melancholische bosnische Liebeslieder, deren Name sich vom arabischen Wort für „schwarze Galle” ableitet und die seit 500 Jahren die dunklen Seiten der (vergangenen, verlorenen) Liebe beschreiben.

Im Sommer 2008 ist Hanka Paldum im “Trotzhaus” in Sarajevo mit der Wiener Tschuschenkapelle zu einem Austausch im Rahmen der “Sevdah Transversale” zusammengetroffen und gab dort auch ein Interview für den Film “Balkan Blues”, den Wolfgang Beyer für den ORF und Fischerfilm über die Tournee gedreht hat.

Am kommenden Montag, 11. Jänner wird sie mit dem Ensemble Cultura Music um 19h30 ein Konzert mit dem Thema “Fremde Welten” im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses geben.

Hanka Paldum,  Stimme

Ensemble Cultura Music

Dunja Gelineo-Kajevic, Stimme;  Elma Selimovic, Stimme;  Edin Bahtic, Klarinette;  Alen Ekmecic, Kontrabass; Vernes Ljustaku, Gitarre, Saz;  Almir Huhelic, Saz;  Samir Hodzic, Akkordeon; Anes Beglerbegovic, Perkussion

Traditionelle bosnische Liebeslieder

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20 Jahre Wiener Tschuschenkapelle: Fest im Akzent

November 23rd, 2009 by admin

Wiener Tschuschenkapelle -1 - mit neuem Programm © akzent.at

 

Infos zur Produktion

Die Wiener Tschuschenkapelle sind:
Slavko Ninic: Moderation, Gesang, Gitarre
Mitke Sarlandziev: Akkordeon
Hidan Mamudov: Klarinette, Saxophon, Gesang
Maria Petrova: Percussion
Jovan Torbica: Kontrabass

Gäste:
Otto Lechner, Willi Resetarits, Dubrovacki Kavaljeri, Zipflo Weinrich und viele andere

Zeremonienmeister: Lakis Jordanopoulos

20 Jahre ist es her, seit der damals flotte Dreißiger Slavko Ninic die Tschuschenkapelle gründete.

Als junger Student war Slavko Ninic nach Wien gekommen, wissbegierig und an Politik und Sprachen interessiert. Damals traf man sich im Hellas, im Kleinen Cafe und im Alt Wien, um zu diskutieren. Die Gitarre klimperte man nebenbei. Man hörte die Stones, Jimi Hendrix, die Doors, etc. Multikulti und Balkansound waren zu dieser Zeit noch Fremdwörter.

Engagierte Sozialarbeiter und Weltverbesserer gingen gerne ins „Makedonija” zum Zoran, ein Balkanbeisl in der Nähe des Naschmarkts. Da saßen auch die Gründungsmitglieder der Tschuschenkapelle gerne zusammen: Slavko Ninic, Haydar Sari und Franz Fellner - Kroatien, die Türkei und Oberösterreich, musikalisch vereint. Sie nahmen alte Volksweisen auf und verarbeiteten sie zu den heute bekannten Liedern. Es flossen Slivowitz und Wein, die Ideen kamen und wurden manchmal gleich vor Ort zu Musik verarbeitet.

Vor genau 20 Jahr starteten Slavko Ninic und seine Band im Theater Akzent das Abenteuer Balkan, ohne wirklich zu wissen, was sie tatsächlich erwarten wird. In der Folge sang sich Slavko mit sonorem Bariton durch Pannonien, die Länder des ehemaligen Jugoslawien, den südlichen Balkan und die Türkei, Simbabwe und Mozambique, Marokko, Brasilien und von Belgien bis Italien.

Die „Wiener Tschuschenkapelle”, inzwischen renommiert und bekannt auch durch Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, steht seit 20 Jahren als Garantie dafür, dass im Zeitalter der Worldmusic das Multikulturelle nicht zu einem langweiligen, oberflächlichen crossover degradiert wird. Das Liedgut des Balkans, des Mittelmeeres, türkisch-orientalische Weisen, griechischer Rembetiko stehen ebenso auf dem Programm wie Ausflüge nach Russland oder Bosnien. Natürlich wird auch das Wiener Lied gestreift - schließlich heißt es ja auch zu Recht „Wiener Tschuschenkapelle”.

In Österreich zählt die Wiener Tschuschenkapelle ohne Zweifel zu den Pionieren des Balkan-Folks. Und es sagte mal einer, zu Wien gehöre die Tschuschenkapelle, wie der Schlag auf den Apfelstrudel.

Ein Konzert der Wiener Tschuschenkapelle entwickelt sich in den meisten Fällen zu einer recht schweißtreibenden Angelegenheit. Mit viel Humor und Charme vorgetragen, kann sich das Publikum diesem musikalisch hochenergetischen Feuerwerk nur schwer entziehen.

Freuen Sie sich auf einen vergnüglichen und zugleich niveauvollen Abend ohne Berieselung und oberflächlichen Klamauk.

Quelle: http://www.akzent.at/home/spielplan/Y2009/M12/58/Wiener-Tschuschenkapelle

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“Balkan Blues” in Freistadt präsentiert und diskutiert

August 30th, 2009 by admin

hff_samstag_01-kopie.jpghff_samstag_02-kopie.jpgPeter Kuthan, Wolfgang Steininger, Wolfgang Beyer (v.li); Fotos: Helga Traxler

Mit grossem Publikumsinteresse wurde der Film “Balkan Blues” am Samstag 29. August beim Heimatfilmfestival Freistadt aufgenommen und diskutiert. Vor allem die Reaktionen des Publikums entlang der Tournee, aber auch die Entstehung des Projekts wurden nachgefragt. Regisseur Wolfgang Beyer und Projektinitiator Peter Kuthan waren anschließend auch im Studio des Freien Radio Freistadt zu Gast:

http://www.local-buehne.at/festival/2009/index.asp

#5 Festival-Radio / SAMSTAG 29.8. / 18:00 Uhr

BALKAN BLUES
Ein Film über die Wiener Tschuschenkapelle auf ihrer Balkanreise wo sie vom Filmemacher Wolfgang Beyer filmisch begleitet wurden. Die Wiener Tschuschenkappelle zählt ohne Zweifel zu den Pionieren des Balkan-Folks in Österreich und ist mitverantwortlich dafür dass die Klänge des Balkans auch in Wien Einzug gehalten haben.
Gäste im Studio waren der Regisseur Wolfgang Beyer und Projektinitiator Peter Kuthan.
Das Interview haben Philipp Bergsmann, Christoph Pöschko und Klaus Wolf geführt.

Die Sendung können Sie hier NACHHÖREN bzw. DOWNLOADEN:
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=13911

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“Balkan Blues” am 29.8. beim Filmfestival Freistadt OÖ

August 13th, 2009 by admin

Foto © Kuthan: Empfang im Hof der österr. Botschaft in Podgorica / Montenegro

Der Film “Balkan Blues” von Wolfgang Beyer / Fischerfilm über die “Sevdah Transversale” der Wiener Tschuschenkapelle wird am 29. August um 15h00 im Rahmen des Festivals “Der Neue Heimatfilm” in Freistadt / OÖ gezeigt.

Wer also die Ausstrahlung im ORF Dok.Film versäumt hat kann sich den Film - und natürlich das weitere spannende Festivalprogramm ansehen: http://www.local-buehne.at/festival/2009/

Land, Jahr: AT, 2009    Genre: Dokumentarfilm    Freigabe: jugendfrei    Sprache: Deutsch  Länge: 56 min.
Regie: Wolfgang Beyer    Darsteller: Slavko Ninic, Maria Petrova, Mitke Sarlandziev, Hidan Mamudov, Jovan Torbica, Ahilea Durcovski

“Die Wiener Tschuschenkapelle zählt ohne Zweifel zu den Pionieren des Balkan-Folks in Österreich und ist mitverantwortlich dafür, dass die Klänge des Balkans auch in Wien Einzug gehalten haben. 2009 feiern die „Tschuschen“ ihr zwanzigjähriges Bestehen. In ihrer beeindruckenden Geschichte hat die Truppe um Gründer Slavko Ninic schon so ziemlich alle Länder dieser Welt bereist. Umso mehr verwundert es dann doch, dass die Kapelle bis vor kurzem, sprich bis vor einem Jahr, kein einziges Mal in den Balkanländern gespielt hat. Es war also höchste Zeit, dieses Versäumnis nachzuholen.Vor genau einem Jahr starteten Slavko Ninic und seine Band das Abenteuer Balkan, ohne wirklich zu wissen, was sie tatsächlich erwarten wird. Wie würden SerbInnen, KroatInnen oder BosnierInnen reagieren, wenn sie eine in Wien gegründete multikulturelle Band auf der Bühne stehen sehen, die noch dazu die Musik des Balkans spielt. Nun, die Skepsis war unbegründet. Die Wiener Tschuschenkapelle wurde allerorts mit großer Begeisterung aufgenommen.

Begleitet wurde die Band vom Filmemacher Wolfgang Beyer, der die Rundreise der MusikerInnen durch ihre Heimatländer eindrucksvoll in Bildern dokumentiert hat. Wobei „Balkan Blues - Die Wiener Tschuschenkapelle auf Balkantournee“ nicht nur als eine Art Bandporträt verstanden werden sollte. Der Film setzt genauso ausgelassene Konzerte in Szene wie auch die Auseinandersetzung der MusikerInnen mit ihrer eigenen Geschichte und Herkunft. Zudem dokumentiert er anhand von Interviews mit dort lebenden Menschen die innere Zerrissenheit der Völker des ehemaligen Jugoslawiens auf eine sehr eindringliche Art und Weise. Den ZuseherInnen wird immer wieder vor Augen geführt, dass die Spuren des Krieges nicht nur an den Fassaden der Häuser zu finden sind, sondern auch in den Köpfen der Menschen.”

 

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“Tradition erhalten und einen Schritt weitergehen”

August 11th, 2009 by admin

Das ist der Titel eines Beitrags zu 20 Jahren Wiener Tschuschenkapelle in der aktuellen CONCERTO Ausgabe 4-09, www.concerto.at

20 Jahre Wiener Tschuschenkapelle

Es war ein ereignisreiches, bedeutungsvolles Jahr, in dem die Tschuschenkapelle gegründet wurde. Viel Wasser ist seitdem die Donau hinunter geflossen, und in vielerlei Hinsicht ist auf dem Weg zum Schwarzen Meer kein Stein auf dem anderen geblieben. Seit 20 Jahren gibt es die Formation um Slavko Ninić nun dieses Jahr. Begangen wird das Jubiläum mit Konzert-Festivitäten und einem „Tschuschenfilm“.

Zur Information: Die gesamte Printausgabe ist jederzeit über das CONCERTO Abo-Service
erhältlich oder auch über den Fachzeitschriftenhandel
Morawa-Vertrieb.

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Film “Balkan Blues” auf ORF2

Juni 16th, 2009 by admin

 

Die Wiener Tschuschenkapelle auf Balkantour

ORF2 am Sonntag, 28. Juni, 23h00

ein Film mit: SLAVKO NINIC, MARIA PETROVA, MITKE SARLANDZIEV, HIDAN MAMUDOV, JOVAN TORBICA, AHILEA DURCOVSKI

Buch/Regie: WOLFGANG BEYER Kamera: WALTER REICHL, MARCO ZIMPRICH

Ton: INA FISCHER, Schnitt: PETRA ZÖPNEK

Tonschnitt und Mischung: INGO HOLUB, Übersetzungen: SLAVKO NINIC

Sprecher: MERCEDES ECHERER, MARGIT MAURER, JOHANN NIKOLUSSI

Idee und Organisation der Tour: PETER KUTHAN

Aufnahmeleitung Sarajevo: NATASA MIRKOVIC-DE RO

Produktion Fischer Film: KARIN RUDLE, Filmgeschäftsführer: PETER DONKE

Produktion ORF: JUTTA KITTNER, Redaktion ORF: FRANZ GRABNER

Produzent: MARKUS FISCHER

Eine Koproduktion von ORF und FISCHERFILM, gefördert von der Österreichischen Ost- und Entwicklungszusammenarbeit OEZA

Sie war schon fast überall, die „Wiener Tschuschenkapelle“ – von Marokko bis Zimbabwe, von Kanada bis Brasilien, von Belgien bis Italien. Aber voriges Jahr tourte sie erstmals durch jene Länder, aus denen ihre Lieder – und auch die meisten Mitglieder der Band - stammen. In Kroatien und Bosnien, in Serbien, Mazedonien und Albanien präsentierten „Obertschusch“ Slavko Ninić und seine vier musikalischen Mitstreiter ihre Interpretation von Balkan-Musik, die durch das Leben in der Wiener „Diaspora“ mitgeprägt wurde.

Der Film „Balkan Blues“ von Wolfgang Beyer dokumentiert diese Reise; er ist aber weit mehr als das Tour-Tagebuch einer bekannten Band, die heuer ihr zwanzig-jähriges Bestehen feiert – erzählt wird von Begegnungen mit anderen Kulturen wie jener der Roma in Serbien; von den Wunden des Balkankrieges, die noch lange nicht verheilt sind; und von den Möglichkeiten der Musik, dem Gift des Rassismus und Nationalismus entgegen zu wirken.

Höhepunkt der „Sevdah Transversale“ – so der Titel der Tour – war zweifellos der Aufenthalt in Bosnien-Herzegowina. Denn Sarajevo ist die Metropole der Sevdah- oder Sevdalinka-Musik, die man als „Balkan-Blues“ bezeichnen könnte; einer musikalischen Tradition, vergleichbar etwa dem Fado oder Rembetiko. Zu sehen und zu hören sind Größen dieser faszinierend-sentimentalen Lieder, etwa Hanka Paldum und Sejo Pitić, die in einer Art „Sevdah-Session“ gemeinsam mit der „Wiener Tschuschenkapelle“ aufgetreten sind. Einige von ihnen waren heuer beim „Balkan Fever“- Festival zu Gast in Wien, wo Sevdalinka gerade erst entdeckt wird.

Regisseur Wolfgang Beyer ist Autor zahlreicher Dokumentarfilme zu musikalischen Themen. In dem - von der Kritik hoch gelobten - Film „Schlurf – Im Swing gegen den Gleichschritt“ erzählte er (gemeinsam mit Mona Ladurner) von Jazz-begeisterten Jugendlichen, die der Nazi-Diktatur trotzten; in filmischen Porträts von Komponisten wie Viktor Ullmann und Ernst Krenek, die vom Nationalsozialismus verfolgt wurden, stellte er die Frage nach der Wirkung von Kunst in totalitären Gesellschaften. Das Verhältnis von Musik und Politik ist auch wesentliches Thema dieses Films. „Balkan Blues“ ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die friedliche Koexistenz von Kulturen, Ethnien und Religionen.

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Tschuschenkapelle X im Wiener Volkstheater

Dezember 22nd, 2008 by admin

Mir san net nur mir  X - Slavko Ninic und die Wiener Tschuschenkapelle laden zum zehnten mal ins Volkstheater ein

 Die Wiener Tschuschenkapelle mit ihrem Bandleader Slavko Ninić als Moderator lädt unter dem Motto „Mir san net nur mir“ am 1.1. 2009  ins Wiener Volkstheater ein. Das reichhaltige Programm mit einer Vielzahl von Gästen verspricht einen festlichen frühen Neujahrsabend (um 18h!) auf höchstem künstlerischem Niveau. Diese schon traditionelle Veranstaltung im Volkstheater findet zum zehnten Mal statt. Entsprechend dem Jubiläum ist auch das Programm vielfältig und abwechslungsreich. Heuer ist die Wiener Akkordeon-Legende Otto Lechner dabei. Schon traditionell ist Willi Resetarits als Stargast mit von der Partie. Eine exzellente afrikanische a capella-Band, Insingizi aus Zimbabwe wird sich mit Tschuschen a capella ein Rendezvous geben. Ebenfalls wird eine reine (tschuschische) Frauenband unter dem geheimnisvollen Namen Frauengruppe Gottfried aufspielen. Es wird sehr spannend, wenn es zum Schluß unter dem Dirigentenstab vom Maksimilijan Cenčić (Dirigent in der Staatsoper) zu einem Zusammenspiel aller kommt: Echte Wiener mit „echten Tschuschen“ und echten Afrikanern!

Diese neujährliche Festveranstaltung im Volkstheater ist inzwischen ein richtiger Klassiker geworden, das Haus ist jedes Mal restlos ausverkauft, also sichern Sie sich rechtzeitig Karten!

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Husein Kurtagić gestorben

Dezember 12th, 2008 by admin

Groblje Lav: Porodica i prijatelji oprostili se od Kurtagića

Foto: S. Jordamović

Husein Kurtagić bio je čuvar sevdalinke

Ovo je udarac našoj sevdalinci i velik gubitak za bh. estradu, izjavio Pobrić…

29.11.2008. 11:09

Na sarajevskom groblju Lav jučer je klanjana dženaza priznatom kompozitoru, pjevaču, harmonikašu i estradnom radniku Huseinu Kurtagiću.

Uz porodicu, rodbinu i prijatelje, od Kurtagića, koji je prekjučer umro od srčanog udara, oprostile su se i kolege Omer Pobrić, Nazif Gljiva, Subhija Šehović, Sejo Pitić, Fuad Backović Deen, Zijad Sipović, Benjamin Isović i drugi. Nakon dženaze prisutnima se obratio Kurtagićev dugogodišnji prijatelj i saradnik Omer Pobrić.

- Ovo je četvrti udarac našoj sevdalinci i velik gubitak za bh. estradu. Izgubio sam oca, ahbaba, čovjeka koji mi je bio veliki oslonac. On je bio motorna snaga sevdalinke - rekao je, između ostalog, Pobrić.

Benjamina Isovića mnogo je pogodio odlazak Huseina Kurtagića. Kazao nam je da je naša zemlja ostala bez još jednog velikana koji je radio na očuvanju sevdalinke.

- Imao sam sreću da sam lično poznavao Huseina i da smo se često družili - rekao je Isović.

copyright: http://www.dnevniavaz.ba/dogadjaji/mozaik/husein-kurtagic-bio-je-cuvar-sevdalinke

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Lieber Slavko,

bestürzt habe ich gerade per email von Natasa erfahren, daß Husein Kurtagić Ende November in Sarajevo gestorben ist.

Gerade noch wollten wir ein gemeinsames Abendessen in Wien arrangieren; dazu ist es leider nicht mehr gekommen.
Bei seiner Buchpräsentation in Linz am 9. Oktober hat er noch vital gewirkt wie eh und jeh.

Einmal mehr werden wir so darauf gestossen wie sehr das kulturelle Erbe der Balkanregion - wie die Sevdalinke - kostbar und zerbrechlich ist wie das Leben seiner Leitfiguren.

Für mich war Husein nicht nur ein herzlicher Gastgeber in Sarajevo, sondern auch eine Quelle der Inspiration und Ermutigung. Und damit eine Schlüsselfigur für die Sevdah Transversale.

Sein Andenken wird in seiner geliebten Sevdah Musik weiterleben.

liebe Grüße

Peter

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Ikonen der Sevdah Musik in Wien und Linz

Oktober 6th, 2008 by admin

Am Freitag 10. Oktober 2008 - 19:30

Etc/GMT

Mit dem Buch \\\”Muzika mog vremena\\\” (Musik meiner Zeit) hat Husein Kurtagic (auf dem Bild mit dem österreichischen Botschafter Almhofer im Sevdah Art House in Sarajevo anläßlich der Sevdah Transversale der Wiener Tschuschenkapelle) wieder einen Bestseller in Bosnien gelandet. Dieses Buch repräsentiert die musikalischen Ereignisse in Bosnien und Ex-Jugoslavien nach dem 2. Weltkrieg. Geschichten aus erster Hand und historische Ereignisse in der Musikgeschichte Bosniens, präsetiert vom Buchautor und Sevdah Altmeister Husein Kurtagic persönlich.
Der Abend wird von Natasa Mirkovic-De Ro gestaltet. Die Gäste des Abends sind neben Husein Kurtagic noch weitere Ikonen der Sevdah Musik: Nedzad Salkovic und Emina Zecaj.

Interkulttheater Wien
Fillgradergasse 16
A-1060 Wien

Tel.: +43 (1) 587 05 30
Mail: info@interkulttheater.at

Am Vortag, Donnerstag 9. Oktober wird Husein Kurtagic sein Buch und Kostproben der Sevdah Musik auch in Linz präsentieren.

Ort und Zeit in Linz: um 19h00 im Apothekerhaus in der Altstadt, Hofberg 10

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Sevdah Transversale 2008 – der Balkan Blues geht unter die Haut

Oktober 3rd, 2008 by admin

Ein Resumee der Balkan-Tournee der Wiener Tschuschenkapelle im Sommer 2008

Mit der Sevdah Transversale quer durch denBalkan haben wir1 eine Idee realisiert, mit der wir uns bereits seit einigen Jahren beschäftigt hatten, die aber dennoch nichts von ihrer Aktualität eingebüsst hat. Im Gegenteil: die Verbindung und Wechselwirkung zwischen den in Wien lebenden Mitgliedern der Wiener Tschuschenkapelle und ihren Herkunftsländern auf dem Balkan ist gerade in Zeiten höchst relevant, wo sich “Kerneuropa” noch stärker einmauert und xenophobe Tendenzen genährt werden, die Südosteuropa nicht als wesentlichen Bestandteil Europas, sondern vornehmlich als Brutstätte bedrohlicher Kriminalität betrachten wollen.

Es hat aber auch etliche Jahre gebraucht bis die Wiener Tschuschenkapelle – inzwischen selbst stark transformiert und umbesetzt - diese Idee umzusetzen bereit war, nicht zuletzt wegen des oft zwiespältigen und zeitweise schwierigen Verhältnisses zwischen Diaspora und Herkunftsregion. Nach Tourneen durch halb Europa, nach Brasilien oder ins Südliche Afrika war die Zeit schließlich reif, auch den “Heimatländern” einen gemeinsamen Besuch abzustatten.

Die Tournee Sevdah Transversale wurde insgesamt ein großer Erfolg. Nicht nur weil der Empfang und die Resonanz an allen Auftrittsplätzen sehr gastfreundlich bis begeistert war und die Medienaufmerksamkeit großartig, sondern weil auch das Konzept aufgegangen ist, die als Balkan Blues bezeichnete Sevdalinke Musik als Leitfaden für die musikalische Spurensuche von Belgrad bis Sarajevo und von Tirana bis nach Zagreb zu nehmen.

Die Sevdah Transversale war deshalb auch keine Tournee im üblichen Format einer Serie von Auftritten vor wechselndem Publikum , sondern eine Begegnung auf Augenhöhe und eine buchstäbliche “Erfahrung” der mitunter widersprüchlichen Perzeption des vielfältigen musikalischen Kulturerbes des Balkans. In der direkten Auseinandersetzung der unterschiedlichsten Interpreten hatte eine oberflächliche Jugo-Nostalgie genausowenig Bestand wie der gegenwärtige Hype des Balkan-Kitsch. Da ging es schon einmal ungeschminkt zur Sache, was da den hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird und was nicht; oder ob es primär auf die (geografische) Herkunft ankommt oder nicht doch eher auf den künstlerischen Gehalt.

Natürlich waren die persönlichen Bezüge der MusikerInnen zu Land und Leuten allgegenwärtig auch wenn sie sich nicht immer (für die begleitende Dokumentation) offenkundig äußern wollten. Oft wurde über die gemeinsame Geschichte der Region und ihre Vereinnahmungen auch in der Band sehr heftig debattiert. Die persönlichen Kontakte und Beziehungen zu den Leuten vor Ort oder zu Freunden und Familienangehörigen wurden mitunter überschwänglich gefeiert um dann wieder fast scheu versteckt zu werden.

Die ganze Reise entlang wurde immer wieder deutlich, wie sehr am Balkan noch alte Rechnungen – und Wunden – offen sind und mitunter die Nerven blank liegen. Wenn zum Beispiel selbst im Freundeskreis “Du Bosnier” noch als Schimpfwort vorkommt oder ausgerechnet eine serbische Herkunft eiens Musikers auf der Konzertankündigung (absichtlich oder unabsichtlich?) nicht angeführt wird, alle anderen hingegen schon. Angesichts solcher Altlasten und Empfindlichkeiten hat gemeinsames Musizieren und gemeinsames Kulturerbe sicher noch mehr zu leisten als ein bloßes Trostpflaster zu sein.

Umgekehrt will gerade die jüngere Generation ihr Recht auf Zukunft realisiert sehen und die Ruinen “den Touristen überlassen”. Hier hat Europa eine Bringschuld zu begleichen, indem z.B. die Barrieren für die interkulturelle und berufliche Mobilität gerade für die junge Generation der Wissbegierigen und Reisefreudigen schleunigst beseitigt werden.

Musikalisch war die von Natasa Mirkovic- De Ro eingefädelte und etliche Stunden dauernde Sevdah Sejelo im Trotzhaus in Sarajevo mit der Begegnung mit den Ikonen der Sevdah Musik wie Emina Zecaj, Hanka Paldum, Sejo Pitic, Himzo Tulic, Hasim Jatic oder Husein Kurtagic, aber auch mit der jungen Generation von Sevdah Interpreten wie Amira Meducyanin oder Vanja Muhic ein absoluter Höhepunkt der Tournee.

In sozialer Hinsicht waren darüber hinaus die berührende Begegnung mit der Roma Gemeinde von Mladenovac bei Belgrad, die herzliche Gastfreundschaft der Gemeinden Bijele Polje und Petrovac in Montenegro und das Fest mit Slavko’s Freunden in den Bergen der Lika besonders eindrucksvoll.

Die medialen Highlights waren sicher die live Auftritte im staatlichen Fernsehen in Belgrad und in Zagreb – jeweils im populären Frühstücksprogramm am Tag der abendlichen Konzerte. Aber auch die Aufnahmen des bosnischen Fernsehens beim Auftakt der Sevdah Transversale mit der Außenministerin Ursula Plassnik im Restaurant “Sarajevo” am Wiedner Gürtel in Wien, die vor unserer Ankunft in Sarajevo / BiH ausgestrahlt wurden und uns gleichsam den Boden bereitet haben.

Eine fernsehtaugliche 60min Dokumentation der Sevdah Transversale mit besonderem Augenmerk auf den (Rück)Bezug der in Wien lebenden MusikerInnen zu ihrem jeweiligen Herkunftskontext wurde von der Firma FischerFilm in Zusammenarbeit mit dem ORF gedreht und ist noch in Bearbeitung. Sendetermin im Frühjahr 2009.

1(in der Kerngruppe bestehend aus Slavko Ninic und mir, zeitweise aber auch in Diskussion mit bzw. unterstützt durch Igor Bararon, Simon Kürmayr und Samira Seferovic)

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Dank an Slavko Ninic (als Botschafter des Europäischen Jahres für den Interkulturellen Dialog 08) und die Wiener Tschuschenkapelle mit Maria Petrova, Mitke Sarlandziev, Hidan Mamudov, Jovan Torbica und Ahilea Durcovski sowie den Sevdah Veteranen Jovica Petković für das grosse Engagement!

Weiters an Michael Mastrototaro für das blog Design; Alice Gutlederer und Sabine Krings für Grafik und Unterstützung beim Folder; Sue Grabner für Übersetzungen; Wolfgang Tausig & Business Travel Unlimited; Simon Kürmayr und Igor Bararon für Rat & Tat; Wolfgang Beyer, Ina & Markus Fischer, Walter Reichl, Marco Zimprich von FischerFilm/ORF; schließlich an Miodrag Goljanin für die sichere Fahrt im Bus von Sarajevo nach Tirana;

Dank an die Ehrenschützer, Förderer, Sponsoren und Unterstützer: Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, Bundesministerin Dr. Ursula Plassnik, Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, Balkan-Koordinator der EU Dr. Erhard Busek; BMUKK I/11, BMUKK IV/9, BmeiA V und die Österreichischen Botschaften bzw. Kulturforen in Belgrad, Skopje, Sarajevo, Pogorica, Tirana, Zagreb; Österreiches Kooperationsbüro in Wissenschaft, Bildung und Kultur; WienKultur, Austrian Development Agency ADA; Allianz Versicherung; Kontakt. The Arts and Civil Society Program of Erste Bank Group; HMH Rubble Master;

Dank an die zahlreichen Partner und MitarbeiterInnen vor Ort!

Mirsad Krupalija & Restaurant “Sarajevo” / Wien; Stefan Sablic & EthnoFusionFest & Shira u’tfila / Belgrad; Husein Kurtagic, Natasa Mirkovic-De Ro, Halid Kuburovic, Midhat Efendira & Sarajevo Arts Agency / Sarajevo; Vinko Mihajlovic, Niko Perazic & Rote Kommune Petrovac; Tufik Bojadzic, Samir Zaimovic & Kulturzentrum Bijelo Polje / Montenegro; Fatos Qerimaj, Arber Perolli, Petrit Seraili & Jazzfestival Tirana; Dinka Migic-Vlatkovic & ProArteManagement Zagreb; Davor Zagar, Vlado Drazen, Neda Jankovic & Zagreb Concert Management; Zdenka Mercep & Musikschule Samobor;

Last but not least - Dank an: Dzenita Adanalic-Osmanagic, Werner Almhofer, Mirna Balagija, Edin Bosnic, Petranka Delova, Waltraud Dennhardt-Herzog, Bernhard Denscher, Christian Ebner, Ljiljana Eric, Heidi Frank, Gerd Gensbichler, Monika Goodenough-Hofmann, Petra Hammerl, Helmuth Hartmeyer, Valerie Hauff, Oliver Hiller, Anna Jankovic, Neda Janković, Sabine Kernthaller, Mira Komadina, Alois Kraut, Michaela Mares, Boris Marte, Ana Misevska, Brigitte Öppinger-Walchshofer, Christopher Opancar, Waltraud Orthner, Peter Ponholzer, Josef Pöschl, Harald Quendler / Extraplatte, Florian Raunig, Norbert Riedl, Paul Rosdy, Haydar Sari, Samira Seferovic, Marianne Sekulic-van Twillert, Ivana Seperic, Bernhard Stillfried, Thomas Wastian, Heide Wihrheim;

Für den Veranstalter Verein Balkan Transversale

Peter Kuthan / Obmann und Tourbegleiter

Linz, im September 2008

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Glazba Balkana made in Austrija

Juli 22nd, 2008 by admin

HRT © Hrvatska radiotelevizija18.07.08. Starost: 4 dan(a)

Bečka grupa Wiener Tschuschenkapelle djeluje od 1989. godine. Na njihovom repertoaru nalazi se tradicionalna glazba Austrije, Balkana i istočnog Sredozemlja te elementi grčkog rembetika i romske glazbe.No ono što je još zanimljivije grupu čini petero profesionalnih glazbenika različitog podrijetla: Slavko Ninić (gitara i vokal) porijeklom je iz Hrvatske, Maria Petrova (udaraljke) iz Bugarske, Hidan Mamudov (klarinet, saksofon, vokal) i Mitke Sarlandžiev (harmonika) iz Makedonije te Jovan Torbica (kontrabas) iz Srbije.Nakon brojnih gostovanja diljem svijeta, Wiener Tschuschenkapelle lipanj i srpanj proveli su na turneji po jugoistočnoj Europi pod nazivom Sevdah Transversale kao poslanici interkulturalnog dijaloga i međusobne kooperacije naglašujući istodobno mnogostruke socijalne, gospodarske i kulturne veze Austrije s europskim jugoistokom kao i zajedničku europsku perspektivu.U sklopu turneje u ponedjeljak su po prvi put nastupili u Zagrebu. Koncert su organizirali Austrijski kulturni forum i Koncertna direkcija Zagreb. Donosimo njihovu izvedbu sevdalinke Kada moja mladost prođe. 

mehr / video: Hrvatska radiotelevizija

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Rolling home and feed back

Juli 16th, 2008 by admin

zagreb-052westin.JPGdsc03965foyer-westin.JPGdsc03967blato.JPGdsc03968airport.JPGdsc03971departures.JPGdsc03973slavko.JPGdsc03974bus.JPGdsc03975airport2.JPGdsc03978wien.JPG

Dienstag, 15. Juli

Der Tag der Heimreise ist gekommen - mit gemischten Gefühlen zwischen Erleichterung und Wehmut, so als ob wir nicht schon genug in dieser Sevdah Melange von widersprüchlichen Stimmungen gebadet hätten.

Vormittags nochmals nach Samobor, um die ausgeliehenen Musikinstrumente zurückzubringen, mit einer Runde Cremeschnitten als Gratifikation für Achilea, Mitke, Jovan und Hidan, die mitgefahren sind. Zu Mittag gibt es noch ein grosses Abschiedsessen der Konzertdirektion im legendären Literatenrestaurant Blato mit Fischsuppe und Meeresfrüchten aller Art. Dann bringen uns die Taxis zum Flughafen, nur Mitkes Anzug bleibt - versehentlich - zurück im Hotel. Der sechste Flug und die fünfte südosteuropäische Airline, aber diesmal geht alles glatt bis zur Landung in Schwechat und dem Abschiedsseidel auf eine gelungene Balkan Tour in Wien.

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from Tirana Jazz Fest / movingculture:

Dear Peter,

Every night the performances played by the diverse musicians were
exceedingly appreciated and applauded by the citizens of Tirana. Many
spectators have shown great interest in the festival and the musicians
involved, which indicates a good deal of awareness regarding the festival.

We can proudly confirm that Tirana Jazz Festival 08 was a very successful
and appreciated project. Nevertheless, I would encourage you to examine for
yourself the festival and give any opinions or suggestions you might have,
in order to elevate the festival to higher standards for the next year.

Best regards,

Festival Team

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Lieber Slavko, liebe Bandmitglieder,

es hat mich sehr gefreut, Euch in Tirana kennenzulernen und Euren Auftritt mitzuerleben. Das Konzert der Tschuschenkapelle war eines der besten Konzerte im Rahmen des heurigen Jazz Festivals in Tirana. Ich hoffe, ihr kommt bald wieder!

Für die verbleibenden Auftritte Eurer Tournee wünsch ich Euch alles Gute. Auf ein Wiedersehen in Tirana oder Wien freu ich mich schon jetzt!

Vidimo se i sve najbolje!
Christopher

======== Austrian Embassy ========
Office for Technical Cooperation

Christopher Opancar
Attaché for Technical Cooperation

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nach / aus Zagreb:

lieber peter, war auch für uns sehr schön, danke für alles, bitte behalte dir zu erinnerung (und zum wiederkommen) den reiseführer; ich hab gestern im büchermagazin zufällig noch ein exemplar gefunden , lg in eile christian
_____
Von: Peter Kuthan [mailto:peter.kuthan@silverserver.at]
Gesendet: Mittwoch, 16. Juli 2008 11:42
An: EBNER Christian <KF Agram>; SEPERIC Ivana <KF Agram>
Betreff: Re: Anzug im Westin gefunden!

lieber christian, liebe ivana

danke nochmals für die tolle unterstützung und die hilfe mit dem anzug.
in der eile hab ich im tiptop dann doch noch auf den zagreb führer vergessen
kommt per post retour, okay.

liebe grüsse aus linz

peter

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ich bedanke mich auch - für ein tolles erlebnis auf dem Konzert und das Kennenlernen von so vielen netten Menschen :) Liebe Grüße an alle und ich hoffe, wieder die Gelegenheit haben zu werden, die Musik von WTK live zu hören…

lg, ivana

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hi peter!

super spannend was ihr so alles auf der tour erlebt.
schau immer wieder gerne mal rein in den blog!
tolle fotos!

bis bald
schöne zeit noch und viel spaß und erfolg!!!!

lg
mastro

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Lieber Peter,

Es war mir eine Freude euch zu “unterstützen” und es ist auch eine Selbstverständlichkeit.

Ich freue mich auf Euren Auftritt am 25. August, denn ich live in Wien miterleben kann.

Bis bald und lg aus Tirana

Christopher


Lieber Peter,

vielen Dank für Dein Email.

Ich habe mir den Blog angesehen - war ja ein sehr spannender Trip!!

Wir haben uns sehr gefreut, dass die Tschuschenkapelle auch nach Albanien gekommen ist… u. ich denke es war ein super Konzert!

Ich werde den Veranstalter noch diese Woche bezügl. Band + Video kontaktieren!

LG aus Tirana

thomas wastian / Österr. Botschaft Tirana

Lieber Christopher, lieber Thomas

nach einem tollen Finale bei Slavko’s “Heimspiel” in Zagreb ist die Balkan Tour vergangene Woche erfolgreich zu Ende gegangen und ich habe mich wieder einigermassen erholt. Es war schön und spannend, aber auch ganz schön anstrengend.
Habt Ihr die weitere Tour im Reisetagebuch online www.tschuschenkapelle.at/blog verfolgt?
Ich möchte Euch beiden und der ÖB Tirana nochmals herzlich danken für die großartige Unterstützung!
Tirana war auf jeden Fall einer der Glanzpunkte der Tournee und ein interessanter Perspektivenwechsel für die Sevdah Transversale.
Noch eine Bitte: könnt Ihr uns das Plakat und die Videoaufzeichnung vom Konzert in Tirana, die uns der Veranstalter versprochen hat?
Wünsche Euch noch einen schönen Sommer,

liebe Grüsse aus Linz
Peter

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Tvornica - Abschlusskonzert in der Kulturfabrik

Juli 16th, 2008 by admin

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Montag, 14. Juli

Im Rahmen der Zagreber Sommerkonzerte findet heute das Abschlusskonzert der Balkan Tournee der Wiener Tschuschenkapelle statt, wegen Schlechtwetters leider in die Konzerthalle der Tvornica Kulturfabrik verlegt statt auf der Open Air Bühne in der Altstadt. Und einen Tag vor dem Auftritt von Joan Baez - die Tschuschen sind mächtig stolz über die gemeinsame Nennung auf dem Veranstaltungsplakat. Spätestens beim Soundcheck freunden wir uns aber mit dem neuen Spielort und seinem gastfreundlichen Team an, nicht zuletzt weil die umgebaute Fabrik eine gute Akustik und den Charme einer umkämpften Kulturstätte in einem Arbeiterwohnbezirk hat.

Das Konzert ist für Slavko und die Band fast wie ein Heimspiel, sind doch nicht nur die Freunde aus der Lika und Slavko’s Zagreber Zeit vollzählig vertreten, sondern auch alte Bekannte aus seiner slawonischen Heimatgegend und sogar in Kroatien urlaubende Wiener Freunde, wie Ljerka und Max Cencic angereist; dazu die MitarbeiterInnen des österreichischen Kulturforums und ein gemischtes Publikum aus verschiedenen Altersgruppen. 

Dementsprechend begeistert und beklatscht wird das Repertoire der Tschuschenkapelle hier aufgenommen. Ljerka Cencic, die bei Tschuschen Acapella und bei der CD Bosanske Sevdalinke mitgewirkt hat, lässt sich nicht zweimal bitten, der Sevdah auf der Bühne eine starke weibliche Stimme zu geben. Nur beim alten Schlager “Marijana” im zweiten Set des Konzerts gehen offenbar die nostalgischen Reminiszenzen zu weit, jedenfalls verlassen einige jüngere Leute den Saal. 

Der Abend klingt dann mit angeregten Gesprächen und einer Cevapcici Party aus, zu der das österreichische Kulturforum eingeladen hatte. Danke nochmals an Christian Ebner und Ivana Seperic für die Super Unterstützung, aber auch an Dinka Migic-Vlatkovic von ProArte-Concert Management und an Davor Zagar von der Konzertdirektion Zagreb. 

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Zagreb - ein Stadtrundgang

Juli 15th, 2008 by admin

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Sturm am Morgen vom Hotelfenster - Wolfgang Beyer besucht das Österreichische Kulturforum - Oberstadt - Ausstellung “El Shatt” im Stadtmuseum über kroatische Flüchtlingslager in der Sinai Wüste 1944/46 - Markuskirche beflaggt - Nationaltheater - Restaurant “Blato” - Novi Zagreb an der Save - Kulturfabrik Tvornica

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Lost luggage found - damaged

Juli 15th, 2008 by admin

Zagreb, 15.07.2008

N I E D E R S C H R I F T

Das Österreichische Kulturforum Zagreb bestätigt hiermit, am 12. Juli 2008 in Korenica (Republik Kroatien) durch seinen Leiter Zeuge bei der Öffnung der gegen 21 Uhr eingelangten Nachsendung im Wege von Malev Airlines eines Akkordeonkoffers inkl. Inhalt der Wiener Tschuschenkapelle gewesen zu sein.

Der Koffer des Ensemblemitglieds Herrn Sharlandijev Mito ist beim Transport (siehe vor Ort erstellte Fotodokumentation) ebenso wie das darin befindliche Musikinstrument (Ornamente abgebrochen, wenigstens 1 Tontaste funktionslos) beschädigt worden.

Mag. Christian J. Ebner

Direktor

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“Dobro jutro Hrvatska!”

Juli 14th, 2008 by admin

Heute früh spielt die Tschuschenkapelle live im Fernsehprogramm “Guten Morgen Kroatien!”, das täglich von 7 bis 9 Uhr im kroatischen Fernsehen gesendet wird und sehr populär ist. Slavko, Mitke und Hidan werden dazu schon um 6Uhr früh in die Studios fahren.

Also: switch on and watch!

Leider musste wegen des für heute Montag angekündigten Schlechtwetters das Open Air in den Konzertsaal Tvornica an der Pavla Subica verlegt werden. Beginn ist unverändert um 21h00.  

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Ein Fest unter Freunden in der Lika

Juli 14th, 2008 by admin

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Samstag / Sonntag, 12./13. Juli,

Ort: das Wochenendhaus Krbavica bei Korenica, in der Nähe der Plitwitzer Seen an der Hauptstrasse von Zagreb über Karlovac nach Split gelegen.

Die Beteiligten sind neben der Tschuschenkapelle die Freunde Slavko’s z.T. aus seiner Studienzeit in Zagreb: Enes, Stevo, Damir und Vrga, weiters der Übersetzer und Schriftssteller Sead und Zlatko.

Das Team von Fischerfilm mit Wolfgang, Ina und (neu) Marco (an der Kamera) ist auch wieder zu uns gestossen, wenn auch auf verschlungenen Wegen!

Eine Bildergeschichte. no comment.

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“U Prolazu” - ein Contrabass und Cremeschnitten aus Samobor

Juli 13th, 2008 by admin

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Samstag, 12. Juli

Nach einer Nacht ohne Zahnbürste und Kleiderwechsel für die meisten von uns fahren wir vormittags vom Hotel zum Flughafen Zagreb zurück, weil mit der 10h00 Maschine der MALEV wenigstens ein paar unserer fehlenden Gepäckstücke kommen sollen und wir sie vor Ort checken wollen. Es sind dann sechs aus neun, aber das Akkordeon ist wieder nicht dabei. Mitke ist deprimiert. Die fehlenden Stücke sollen angeblich abends über Split (!) ankommen, zu spät für das Fest in der Lika, zu dem wir nachmittags aufbrechen sollten. Da auf das Versprechen einer Nachsendung nach den schlechten Erfahrungen bisher kein Verlass ist, müssen wir Ersatz organisieren und auch gleich einen Kontrabass für Jovan auftreiben.

Unsere Betreuerin Dinka Migic-Vlatkovic legt sich ins Zeug, meist mit handy unterm Fahren vom Lenkrad aus, was mich ganz schön ins Schwitzen bringt. Die meisten Musiker, die als Leihgeber in Frage kommen, antworten auch - aber vom Urlaub am Meer aus. Was tun? Die Leihanstalt will 300 € plus Versicherung alleine für einen Contrabass!

Schließlich hat Dinka doch noch Glück und eine rettende Idee. Eine Bekannte, Zdenka Mercep, die die Musikschule in Samobor leitet - einem nordwestlichen Vorort von Zagreb am Fuß eines Hügelzuges mit Weinbergen, der ein wenig an die heimischen Gefilde des Weinviertels erinnert – öffnet uns unbürokratisch die Instrumentensammlung der Schule.

Bei der Gelegenheit kosten wir gleich die berühmten Cremeschnitten in der Konditorei U Prolazu am schönen Stadtplatz von Samobor: ein mächtiger Klotz von echt „fluffy“ Vanilleschaum mit Blätterteig unterlegt und getoppt, der schon beim Anblick in Vorfreude wackelt. U Prolazu bezieht sich auf einen Hausdurchgang neben der Konditorei und irgendwie auch auf dieses ungeplante, nervenaufreibende und schließlich doch versöhnliche Intermezzo. Und Slavko trifft dabei einen Freund und ehemaligen Bürgermeister des Ortes, mit dem er in den 70er Jahren in Zagreb studiert hat. So wendet sich alles zum Guten und wir können endlich zum Fest in die Lika aufbrechen.

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Falscher Alarm und Lost Luggage

Juli 12th, 2008 by admin

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Freitag, 11. Juli

Der Tag beginnt mit dem Abschied von Tirana und von unserem bosnischen Fahrer Miodrag Goljanin, der uns im Kleinbus sicher über mehr als 1500km von Sarajevo an die Küste, ins Gebirge und bis hierher transportiert hat. Er setzt uns noch am Tirana Airport ab bevor er sich auf den Weg zurück macht. Danke Miodrag!

Nach bisher fünf mal einchecken und augenzwinkernder Nachsicht stossen wir bei der ungarischen MALEV auf Zero Tolerance und müssen für 50 kg Übergepäck 500 € draufzahlen. Wenig später gehen plötzlich in den Duty Free Shops die Rolläden herunter und die Leute beginnen durcheinander zu laufen. Der Flughafen wird angeblich wegen Bombenalarms geräumt, alle Passagiere müssen aufs Rollfeld hinaus und werden mit Bussen auf naheliegende Flugzeugabstellplätze evakuiert. Bei der Gelegenheit entdecken wir auf einem Gepäckswagen unsere Koffer und Mitkes Akkordeon, das wir mit Spezialaufkleber gekennzeichnet als besonders sensibel dem MALEV Personal ans Herz gelegt haben, unter einem Berg von schweren Gepäckstücken. Da hilft kein Wutausbruch und Mitke ist zurecht besorgt.

Nach neuerlichen umständlichen Sicherheitskontrollen - das sind die europäischen “Sicherheitsauflagen” wohlgemerkt und Albanien erweist sich als braver Schüler - fliegen wir mit Verspätung zuerst nach Budapest und steigen in den kleineren Flieger nach Zagreb um, der prompt die Mehrzahl unserer Gepäcksstücke nicht mehr unterbringt. Lange Prozedur am Lost Luggage Schalter in Zagreb und die Hoffnung, daß das Gepäck und vor allem die fehlenden Instrumente am nächsten Tag rechtzeitig vor der Abfahrt in die Lika eintreffen.

Die Stimmung hebt sich beim Abendessen zu dem Christian Ebner und Ivana Seperic vom österreichischen Kulturforum einladen und zu dem etliche Freunde von Slavko erschienen sind.

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About SEVDAH TRANSVERSALE 2008

The roots of the musicians of

WIENER TSCHUSCHENKAPELLE

are so different as thair approach to music. The group, wich lives and works in Vienna, has been concentrating on the tremendous variety of Balkan musical traditions for years.